Das Traumtagebuch

Das Traumtagebuch

Das Traumtagebuch ist, wie der Name schon sagt, ein Tagebuch, in das Du all Deine Träume niederschreibst. Das Aufschreiben der Träume dient dazu, Dein Traumgedächtnis zu stärken. An viele unserer Träume erinnern wir uns meistens gar nicht. Doch die Erinnerung kann man zum Glück durch das tägliche Aufschreiben dessen, woran man sich erinnert, trainieren. Denn was bringt es Dir, einen luziden Traum zu erleben, wenn Du Dich danach sowieso nicht an ihn erinnern kannst. Tatsächlich ist es so, dass wir in unserem Leben zahlreiche Klarträume haben, egal, ob wir dafür trainiert haben oder nicht. Leider erinnern wir uns jedoch an die meisten nicht. Vielleicht erinnerst Du Dich sogar gar nicht, jemals einen luziden Traum gehabt zu haben. Das ist vollkommen normal, wenn das Traumgedächtnis untrainiert bleibt. Doch Gott sei Dank lässt sich das ändern. An dieser Stelle kommt das Traumtagebuch ins Spiel.

Das richtige Traumtagebuch kaufen:

Zu aller erst möchte ich Dir ans Herz legen, beim Kauf Deines Traumtagebuchs auch auf die Optik zu achten. Klar sollte es nicht zu groß und nicht zu klein sein und leicht zu bedienen. Aber gut aussehen, beziehungsweise auf Dich ansprechend wirken, sollte Dein Traumtagebuch trotzdem. Denn das Auge isst ja schließlich mit. Der Spruch bezieht sich zwar auf das Aussehen unserer Nahrung, lässt sich aber genauso auf andere Dinge übertragen, wie auf ein gut aussehendes Traumtagebuch. Denn wo würdest Du lieber reinschreiben: In ein altes, langweiliges, schwarzes Notizbuch, oder in ein neues, von Dir individuell gestaltetes und verziertes Traumtagebuch?

Ein hässliches Notizbuch ist ein enormer Motivationskiller und das wollen wir natürlich nicht. Deswegen spare nicht daran, Dir ein schönes neues Notizbuch zu kaufen und es nach Deinen Wünschen zu gestalten!

Hier ein paar schöne Traumtagebuchideen:

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Schreibe all Deine Träume in das Traumtagebuch:

Nimm Dir vor, alles, woran Du Dich nach dem Aufwachen noch erinnern kannst, sofort in Dein Traumtagebuch zu schreiben. Leg das Traumtagebuch zusammen mit einem Stift, am besten direkt neben Dein Bett auf Deinen Nachttisch. Dadurch, dass beides nun griffbereit ist, wird es Dir leichter fallen, Deine Träume direkt aufzuschreiben. Du wirst morgens nicht erst nach dem Traumtagebuch suchen müssen, sondern kannst sofort anfangen zu schreiben.

Schreibe wirklich alles auf, was Dir aus Deinem Traum beziehungsweise Deinen Träumen noch einfällt. Es muss nicht unbedingt ein ganzer, zusammenhängender Traum sein. Vor allem nicht am Anfang des Erinnerungs-Trainings. Es reicht, wenn Du einzelne Sätze oder Wörter, die Dir einfallen, niederschreibst. Es können natürlich auch Bilder sein, die Dir in den Sinn kommen, wenn Du an Deinen Traum/Deine Träume denkst. Male diese ebenfalls in Dein Traumtagebuch.

Wenn Du Dich an keine Szenen, Bilder oder Sätze erinnern kannst, dann achte darauf, was Du nach dem Aufwachen fühlst. Jeder Traum löst bestimmte Gefühle in uns auf. Manchmal halten diese Gefühle sogar den ganzen Tag an. Vielleicht kennst Du das ja: Du wachst mit einem komischen Gefühl auf, das Dich den ganzen Tag über begleitet. Du weißt, dass das mit dem Traum, den Du vergangene Nacht geträumt hast, zusammenhängt, erinnerst Dich jedoch nicht an diesen. Diese Gefühle gehören ebenfalls in Dein Traumtagebuch. Egal wie undefinierbar und verwirrend sie sind.

Jegliches Aufschreiben verschiedener Szenen, Bilder, Satzteilen und Gefühlen, hilft Dir dabei, Dein Traumgedächtnis mit jedem Tagebucheintrag ein wenig mehr zu stärken.

Nutze das Traumtagebuch auch nachts:

Richtig gelesen: Du sollst nicht nur direkt nach dem Aufwachen am Morgen in das Traumtagebuch schreiben, sondern auch jedes Mal, wenn Du in der Nacht wach wirst. Das liegt daran, dass wir uns nach dem Aufwachen vor allem nur an den Traum erinnern, den wir zuletzt geträumt haben. Besonders am Anfang, wenn unser Klartraumgedächtnis noch nicht geübt ist, ist das so. Deswegen ist es wichtig, sofort nach dem Aufwachen alles niederzuschreiben, woran man sich noch erinnern kann, selbst wenn es mitten in der Nacht ist.

Natürlich wird es Dir zu Beginn sehr schwer fallen, Dich dazu zu motivieren, nachts in Dein Traumtagebuch zu schreiben, aber wenn Dein Wunsch, ein Klarträumer zu werden, stark genug ist, wirst Du das durchziehen. Mit der Zeit gewöhnt man sich daran und irgendwann muss man das gar nicht mehr machen, weil das Traumgedächtnis dann genug gestärkt ist. Ob dein Traumgedächtnis, genug Übung hatte, merkst Du daran, an wie viel Du dich am nächsten Morgen immer erinnerst. Wenn Du Dich am Morgen an zwei bis drei Träume ziemlich genau erinnern kannst, hast Du Dein Traumgedächtnis schon recht gut trainiert. Mein persönliches Highlight war es, als ich mich eines Morgens haargenau an ganze sieben Träume erinnern konnte!

Audio statt Traumtagebuch:

Wie schon erwähnt, kann es einem ganz schön schwer fallen, direkt nach dem Aufwachen einen Stift in die Hand zu nehmen und drauf los zu schreiben. Vor allem, wenn es mitten in der Nacht ist. Außerdem will man sich den Wecker auch nur ungern eine halbe Stunde früher stellen, um seine Träume aufzuschreiben. Lieber schläft man diese halbe Stunde morgens noch.

Das Problem ist aber, dass man seine Erinnerungen wirklich direkt nach dem Aufwachen aufschreiben muss, da sie sonst mit jeder Sekunde immer unklarer werden. Vielleicht kennst Du das ja: Du hattest die letzte Nacht einen total aufregenden Traum und willst ihn beim späteren Treffen Deinen Freunden erzählen. Am Morgen weißt Du noch jedes Detail, doch als Du Dich dann mit Deinen Freunden triffst, erinnerst Du Dich nur noch an einzelne Ausschnitte. Plötzlich klingt der Traum gar nicht mehr so cool, wie er ursprünglich war.

So ging es mir auch oft: Ich hatte irgendeinen abgefahrenen Traum und dachte mir: „Das ist die perfekte Buchidee, das schreib ich mir später auf!“. Das Wörtchen „später“ war jedes Mal ein riesengroßer Fehler, da ich mich später kaum noch an die Handlung, geschweige denn an Details meines Traums erinnern konnte.

Irgendwann bin ich dann auf eine meiner Meinung nach gute Kompromiss-Lösung gekommen, die da lautet: Ich nehme sofort nach dem Aufwachen mein Handy in die Hand und klicke auf die „Audio-aufnehmen-Funktion“. Ich schließe meine Augen und erzähle meinen Traum einfach und entspannt meinem Handy. Das fällt mir viel leichter, als mich direkt an den Schreibtisch zu setzen und drauf los zu schreiben. Außerdem geht reden viel schneller als schreiben. So kann ich schneller wieder weiterschlafen, da die Traumerzählung oft in ein paar Minuten erledigt ist. Außerdem kann ich auch viel schneller wieder einschlafen, da ich in diesen paar Minuten längst nicht so wach werde, wie wenn ich mich für das Aufschreiben entschieden hätte.

Beim Schreiben ins Traumtagebuch musst Du nämlich erst mal aufstehen, das Licht an machen, dich hinsetzen und schreiben. Alles Faktoren, die dazu führen, dass Du aktiv und somit wacher wirst. Bei der Audio-Version musst Du hingegen nur kurz Deine Augen öffnen, um auf die Audio-App zu gelangen und auf „Play“ und später dann auf „Stopp“ und „Speichern“ zu klicken. Du musst weder das Licht einschalten, noch Dich bewegen, noch Deine Augen lange öffnen. Nach ein paar Minuten reden, kannst Du wieder weiterschlafen.

Mein Kompromiss hierbei ist, dass ich mich im Gegenzug nachmittags oder abends (je nachdem, wann ich Zeit dafür finde) an meinen Schreibtisch setze, die Audios der letzten Nacht durchhöre und alles präzise aufschreibe. Es gibt genug Experimente, die beweisen, dass wir uns Niedergeschriebenes besser merken können (HIER kommst Du zu einem kurzen Artikel mit einem solchen Experiment). Aus diesem Grund solltest Du Deine Träume, trotz Audio-Aufnahmen dennoch aufschreiben.

 

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